Hautdesinfektion

Hautdesinfektion im Tattoostudio
Bei...
Hautdesinfektion im Tattoostudio Bei einem Tattoo oder Piercing handelt es sich um eine Art Eingriff in den Körper. Daraus resultieren einige Risiken. Durch das Tätowieren oder Piercen können Blut oder Serum aus dem Körper des Kunden treten. Eine große Anzahl von Erregern kann sich in einem einzigsten Tropfen befinden. Sich im Arbeitsvorgang an hygienische Vorschriften halten ist deshalb von großer Bedeutung für euch. Der Tätowiervorgang beginnt in der Regel mit einem Vorgespräch zwischen dem Kunden und euch. Ihr erfahrt die Wünsche des Kunden und ihr klärt ihn eurerseits über die Risiken auf und erläutert den Arbeitsvorgang. In diesem Gespräch solltet ihr auch herausfinden, ob beim Kunden eine Unverträglichkeit gegen Hautdesinfektionsmittel bekannt ist. Die menschliche Haut ist ganz natürlich mit Keimen besiedelt, welche in einer bestimmten Menge vorhanden zur normalen sogenannten Hautflora gehören. Körperstellen, wo man schwieriger hinkommt, zum Beispiel in Hautfalten, ist die Besiedelung oft stärker. Beim Tätowieren oder Piercen ist es wichtig, das die ausgewählte Körperstelle besonders reinlich ist, deshalb ist es Vorschrift, die Hautstelle mit Hautdesinfektionsmittel zu behandeln bevor man irgendetwas anderes tut. Die Haut wird entweder zur Desinfektion mit dem Hautdesinfektionsmittel abgesprüht oder mittels Tupfer abdesinfiziert. Hier müsst ihr die vorgegebene Einwirkzeit beachten. Wenn ihr die Hautstelle ausversehen wieder kontaminiert, muss sie nochmals desinfiziert werden, um eine Infektion im Verlauf zu vermeiden. Die besondere Vorsicht ist geboten, weil ihr durch das Stechen beim Tätowieren sowie beim Piercen Keime in die Hautunterschichten mittels der Nadeln transportieren könnt. Durch die richtige Anwendung von Hautdesinfektionsmittel wird dieses Risiko so gut wie ausgeschaltet und die Heilung verläuft problemlos. Produkte deiner Wahl können Cutasept, Softasept, Kodan und Alcoderm sein. Diese könnt ihr bequem und einfach online bestellen. Sie sind in der Regel gut hautverträglich und haben ein breites Wirkungsspektrum von den viralen Erregern, über die bakteriellen und den Hefepilzen ohne dabei die natürliche Hautflora zu zerstören. Eine zusätzliche Grundvoraussetzung ist, das die Hautstelle in einem tadellosen Zustand ist, das heißt keine Reizung, Rötung, Neurodermitis oder andere Hautläsionen. denn dann sind Komplikationen vorprogrammiert. Auch in der Hautpflege nach dem Piercen oder Tätowieren spielt in den ersten Tagen die Hygiene weiterhin eine Hauptrolle. Der Kunde sollte sich genau an eure Anweisungen halten. Unter anderen Umständen kann es sonst sein, das das Piercing wieder entfernt werden muss oder sich Vernarbungen beim Ausheilen des Tattoos bilden. So ist also die Mitarbeit des Kunden ebenso notwendig wie euer richtiges Verhalten in Bezug auf das Einhalten der Hygienevorschriften. Hygiene und Sauberkeit sind der Grundbaustein für ein schönes Ergebnis eurer Arbeit.
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